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Zeit für Esskastanien!

Esskastanie - Was kann man mit Ihnen machen?

Inhalt: Zeit für Esskastanien!

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Wo wachsen Esskastanien? Wo kommen sie her?

Eine Kulturform der Edelkastanie ist die Esskastanie (Castanea sativa) oder auch Marone genannt. Ursprünglich war die Esskastanie in Kleinasien, Südeuropa und Nordafrika verbreitet. Allerdings vermutet man, dass die Römer im damaligen Germanien die Kulturpflanze einführten und diese anschließend heimisch wurde. Leider liebt die Esskastanie Wärme. Aus diesem Grund gedeiht sie am besten im Weinbauklima und ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich lediglich entlang des Rheins vom Westhang des Schwarzwalds bis hin zum Moseltal. Falls ihr jetzt nicht aus dieser Region kommt: Die Esskastanie wird aber auch in fast allen Mittelgebirgen als Frostbaum genutzt.

Botanisch betrachtet gehört die Esskastanie genau wie die Eiche zur Familie der Rotbuchengewächse (Fagacaeae). Ihre Verwandtschaft erkennt man an einigen äußeren Merkmale, wie z.B. an den stacheligen Samenhüllen. Die Esskastanien sind allerdings etwas kleiner als die Rotbuchen.
Hierzulande werden die Esskastanien in klimatisch günstigen Lagen bis zu 30 Meter hoch und bilden bei ausreichend Platz eine 20 Meter breite Krone. Die Rinde ist olivgrün bis graubraun und die Borke dickerer Stämme zeigt längliche Risse, wie die der Eichen.

Wie pflege und schneide ich meine Esskastanie richtig?

Falls Esskastanienbäume bei euch im Garten gepflanzt sind, empfehlen wir, wie bei den meisten Obstbäumen, in jungen Jahren einen Erziehungsschnitt. Dadurch bilden sie eine stabile Krone und bekommen einen niedrigen Kronenansatz. Somit ist die Ernte nicht nur leichter, sondern der Baum trägt zukünftig auch viele Früchte. Im Alter kommt die Kastanie gut ohne weitere Pflege aus. Absterbende oder reibende Äste solltest du aber jederzeit entfernen.
Auch Esskastanien können etwas Farbe gebrauchen! Da die Rinde in jungen Jahren anfällig für Sonnenbrand ist, empfehlen wir euch einen Weißanstrich vorzunehmen.
Ab und zu solltet ihr euren Baum düngen – er wird es euch danken! Als Langzeitdünger eignen sich Hornspäne sehr gut, da diese langsam Mineralien an die Erde abgeben.

Wie bekomme ich eine reiche Ernte? Wann kann ich sie sammeln?

Wie bei vielen Pflanzen oder Obstbäumen muss auch bei der Esskastanie die Blüte befruchtet werden, damit wir im Herbst leckere Esskastanien ernten können. Wie immer ist es leichter gesagt als getan, daher hier eine kleine Checkliste von uns:

Checkliste Esskastanie im eigenen Garten

  • Ein sonniger und warmer Standort im Garten ist sehr wichtig, dadurch blüht der Baum (hoffentlich) reichlich
  • Darüber hinaus kann Spätfrost die Blüten stark gefährden und im worst case führt er zum Totalausfall
  • Außerdem mag die Esskastanie keine kalte Zugluft oder Winde
  • Daher achtet bitte auf die Wahl des Standorts

In der Regel findet die Befruchtung der Blüten durch Wind und Insekten statt. Die Esskastanie bzw. die Baumart vereint zwar weibliche und männliche Blüten auf einem Baum, doch reifen diese zeitversetzt. Daher ist die Esskastanie auf Fremdbestäubung angewiesen. Falls ihr einen passenden Standort gefunden habt und euer Baum jedes Jahr im Garten kräftig blüht, aber ihr keine Früchte bekommt, dann fehlt es in der Umgebung an einem geeignetem Bestäuber-Baum. Falls ihr viel Platz im Garten habt, pflanzt am besten zwei Esskastanienbäume. Alternativ könnt ihr auch eure Nachbarn bitten einen Esskastanienbaum zu pflanzen (viel Erfolg beim Überzeugen!).

Falls alles nach Plan lief und die Blühten befruchtet sind, bilden sich zum Herbst die Früchte. Während dieser Zeit braucht der Baum genug Wasser – achtet also drauf, dass der Baum ausreichend gegossen wird.
Wenn ihr alle Punkte beachtet, sollte einer reichen Ernte im Garten nichts mehr im Wege stehen.

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Krankheiten und Schädlinge

Da die Esskastanie wenig anfällig gegenüber Krankheiten ist, ist sie ein langlebiger und treuer Gartenbaum. Es gibt nur wenige Schaderreger und Pilzinfektionen, die für die Esskastanie gefährlich sind. Dazu gehört z.B. der gefährliche Esskastanien Rindenkrebs. Der Rindenkrebs ist ein Schadpilz, der die gesamte Rinde befällt und dadurch zum Tod des Baumes führen kann. Ein anderer Pilz löst wiederum die Tintenkrankheit aus. Zu guter Letzt setz den Esskastanien die japanische Esskastanien-Gallwespe zu. Diese Art der Wespe legt ihre Eier in die Knospen und hemmt dadurch die Blattbildung. In der Regel überleben die Bäume einen Befall mit der Gallwespe. Bei Befall fragt euren Gärtner des Vertrauens um Rat & Hilfe!

So, nun haben wir genug geredet. Nach einer hoffentlich gelungenen Ernte sollten wir uns die Esskastanien jetzt schmecken lassen. Aus diesem Grund haben wir euch hier unser Lieblingsrezept nach Lumber-Art aufgelistet.

Rezept für gegrillte Esskastanien / Maronen

Zubereitungszeit:
Vorbereitung: 5 Minuten
Grilldauer: 25 Minuten
Gesamtdauer: 30 Minuten
Menge: 2 Portionen

Zutaten:
400 g Esskastanien / Maronen

Werkzeug:
Grill
Kleines geriffeltes Küchenmesser oder Axt

Zubereitung:
1. Zunächst solltest du die Esskastanien ordentlich waschen, um sie vom Schmutz zu befreien.

2. Sobald die Kastanien sauber sind, schneidest du die Schale auf der Oberseite kreuzförmig ein – wer mag, kann dies natürlich auch auf der Unterseite machen, somit dringt die Hitze später gleichmäßig durch. Nehmt fürs Einschneiden am besten ein kleines, geriffeltes Küchenmesser (wer eine kleine Axt hat, kann auch diese nutzen 😉), damit ihr nicht an der glatten Schale abrutscht.

3. Danach legst du die Esskastanien für ca. 20-25 Minuten bei 200 Grad indirekter Hitze auf den Grill. Wir empfehlen euch eine Grillschale oder ähnliches zu nutzen, damit ihr die Kastanien nicht einzeln vom Grill aufsammeln müsst. Alle 5 Minuten solltet ihr die Esskastanien wenden und mit etwas Wasser besprühen. Das Wasser sorgt dafür, dass die Kastanien nicht anbrennen und die Schale aufgrund der Hitze platzt.

4. Nach ca. 25 Minuten ist das Essen fertig und dann heißt es: Hurry up, Lumber! Denn die Schale lässt sich am besten lösen, solange die Esskastanie noch heiß ist. Und ja: mit heiß meinen wir auch wirklich heiß – also bitte nicht die Finger verbrennen!

Die Kastanien könnt ihr auch wunderbar als Beilage zu allen Wild- und Wintergerichten servieren. Oder wie wir meistens: einfach als leckeren Snack essen.

Wir wünschen euch viel Spaß bei der Zubereitung und guten Hunger 😊.

Das Rezept war einfach und schnell zubereitet. Mein Mann hat sich sehr über die leckeren Esskastanien gefreut. Werde ich demnächst wieder grillen!

Vera, Wurzelimperatorin und Gaumenfreundin

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